KI News · Folge 45 ·
Millennium-Problem geknackt, Streit inklusive
OpenAI meldet, ein noch unveröffentlichtes internes Modell habe das Navier-Stokes-Millennium-Problem gelöst. Rund 10.000 Agenten, 2,7 Millionen Nachrichten, 88 Stunden. Und parallel dazu wirft ein Mathematiker der New York University OpenAI vor, ihn unter Druck gesetzt zu haben.
Heute an Bord
- Navier-Stokes Gelöst: Ein internes OpenAI-Modell konstruiert die gesuchte Singularität. Rund 10.000 gleichzeitige Agenten, 2,7 Millionen Nachrichten, 130 Milliarden Token, 88 Stunden, danach 17 Stunden Lean-Formalisierung durch GPT-6 Astra. die Einordnung: gelöst ist die Fassung mit äußerer Kraft (Punkte c und d), OpenAI beansprucht das Preisgeld nicht, und ob die Lean-Aussage exakt das Millennium-Problem trifft, müssen Menschen erst nachrechnen.
- Der Streit Um die Urheberschaft: Tristan Buckmaster (NYU) und Levent Alpöge veröffentlichten rund 12 Stunden vor OpenAI. Buckmaster wirft einem OpenAI-Forscher vor, zweimal die Streichung seines Co-Autors verlangt zu haben. OpenAI weist das zurück. Terence Tao warnt: Schon das Gerücht, jemand arbeite an einem Problem, löst massiven KI-Einsatz aus.
- Meta Muse: Persönlicher KI-Agent mit eigener virtueller Maschine, Browser und Bezahlfunktion über Link von Stripe, bedient über WhatsApp. Ein zweiter Agent namens Sentinel gibt jede Aktion nach außen frei. Nur in den USA.
- GitHub-Ecke: i-have-adhd, 31.535 Sterne, MIT-Lizenz: zwingt Coding-Agenten, mit der nächsten Handlung anzufangen statt mit Vorrede. Dazu deltafin: Kimi K3 mit 2,8 Billionen Parametern von vier SSDs auf dem MacBook Pro.
- Hermes-Funk: Perplexity Search API offiziell drin (Index über 400 Milliarden Adressen), Subagenten lassen sich live beobachten, steuern und stoppen, Hermes ist fest in DHHs Linux-Distribution Omarchy eingebaut, GPT-Image-2.5 läuft über Codex-Abos und fal. Praxis-Tipp: Strg+T öffnet die Subagenten-Liste, steuern statt stoppen, und delegation.model spart bares Geld.
- Von der Brücke: Wir bauen in der Community ein komplettes KI-Betriebssystem auf Hermes-Basis. Deine Daten bleiben bei dir, das Modell tauschst du aus wie eine Glühbirne.
- Schlagzeilen: ChatGPT Images 2.5 ist bis zu 50 Prozent schneller, über 3 Milliarden Bilder pro Woche. Meta beendet das Tokenmaxxing und bewertet Entwickler nicht mehr nach KI-Nutzung. LibreOffice: über 1 Million Downloads in einer Woche, weil Version 26.8 ohne generative KI kommt.
Kapitel
- 0:00 — Aufmacher: Millennium-Problem geknackt
- 0:31 — Navier-Stokes: 10.000 Agenten, 88 Stunden
- 3:24 — Der Streit um die Urheberschaft
- 6:19 — Meta Muse: Agent mit eigener Maschine
- 8:04 — Kommentar des Tages
- 8:25 — Hilf dem Kanal
- 8:49 — GitHub-Ecke: i-have-adhd
- 10:23 — Hermes-Funk
- 13:22 — Von der Brücke
- 14:08 — Schlagzeilen
- 15:38 — Ausblick und Outro
Alle Quellen zur Folge
- Navier-Stokes: openai.com · quantamagazine.org
- Streit um die Urheberschaft: cims.nyu.edu · the-decoder.de · x.com
- Terence Tao: mathstodon.xyz
- Meta Muse: about.fb.com
- GitHub-Ecke: github.com · github.com
- Hermes-Funk: x.com · x.com · x.com · github.com
- ChatGPT Images 2.5: openai.com
- Tokenmaxxing: the-decoder.de
- LibreOffice: manualdousuario.net